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Neues eBook StartUp: Kindle Lending Club

Usprünglich, so sagt die Gründerin des Kindle Lending Clubs, Cathrine MacDonald, hätte sie versucht, ihre Idee des eBook Leihen und Verleihens über eine Facebook Gruppe umzusetzen. Sie wollte auf diesem Weg die Ver- und Entleiher zusammenbringen [matchen] aber der überraschende Erfolg und die fehlende Skalierbarkeit hätten sie letztlich gezwungen, eine eigene Seite dafür aufzusetzen.

Dachte, sprach und setzte um. Sie suchte sich Business Angels, erhielt insgesamt US-$ 12.500 und setzte mit einem kleinen Entwicklungsteam ihren Kindle Lending Club um. Dabei ist sie weiter auf eine enge Integration ihrer mittlerweile auf über 5.000 Mitglieder angewachsene Facebook Gruppe bedacht. 

Ein interessanter Ansatz, der in den USA, im Heimatland des Kindle mit geschätzten 20 Millionen Kindle eBook Readern, auf ein entsprechend großes Kundenpotenzial stößt. Vielleicht kann das einen hoffentlich nicht mehr allzu fernen Tages, wenn Amazon Kindle auch in Deutschland & Co seine Zelte aufschlägt auch bei uns umgesetzt werden.

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MexxBooks - Ideen für neue Bücher [Teil 1: Einführung]

Das Jahr 2011 liegt vor uns und ein sehr erfolgreiches Weihnachtsgeschäft mit eBook Readern, iPads und Co liegt hinter uns. Amazon soll mehr als 8 Millionen Kindle's und Apple mehr als 7,5 Millionen iPads verkauft haben. Das Marktforschungsunternehmen Forrester schätzt, dass in den USA im Jahr 2015 rund 82 Millionen Menschen ein Tablet besitzen und nutzen werden. Bereits heute soll es in den USA an die 30 Millionen eBook Reader geben. Interessant ist auch, dass rund 40% der iPad-Besitzer auch einen Kindle besitzen [siehe Beitrag auf Lesen.net], was bedeutet, dass Mobilität und Digitalisierung den neuen Lebensstil prägen werden und die neuen Generationen damit sozialisiert werden. Tablet's mit eBook Apps und eBook Reader werden in den nächsten Jahren das gedruckte Buch als vorherrschendes Medium der Wissens- und Informationsvermittlung ablösen.

Es braucht keine Experten, um zu prognostizieren, dass die Ablöse des gedruckten durch das elektronische Buch keine 1:1-Ablöse sein wird. Frei nach Marshall McLuhan verändert das Medium das soziale Verhalten und damit auch die Wissensvermittlung. Jedes neue Medium hat jeweils die Gebräuche und Gewohnheiten von Menschen verändert. Die technischen Möglichkeiten der Tablets und eBook Reader werden daher auch Form und Formate der Bücher verändern. Das betrifft insbesondere Sach- und Informationsbücher [Lehrbücher, wissenschaftliche Werke, Reiseführer etc].

Wir wollen in den nächsten Tagen versuchen, unsere Ideen über die Bücher von morgen - bei uns heißen diese MexxBooks - darzulegen. 

Früher sagte man: „Wenn einer eine Reise macht, dann hat er etwas zu erzählen“ und es gehörte zum guten Ton, den Daheimgebliebenen eine Ansichtskarte von unterwegs zu senden. Das gilt auch heute noch wobei der Unterschied zu früher ist, dass der durchschnittliche Reisende heute zumindest mit einem Smartphone bewaffnet die Reise antritt und seine Eindrücke bzw. Geschichten meist schon von unterwegs liefert. Ein Bild oder Video auf Flickr, Youtube, Facebook oder Twitter gepostet, kurze Updates über das Hotel, die Restaurants, das Wetter und die Umgebung. Die Ansichtskarte wurde weitgehend durch Facebook und Twitter abgelöst.

Früher belastete der Reisende sein Gepäck mit vielen Büchern. Da waren Reiseführer, um alles rund um den Urlaubsort Wissenswerte nachlesen zu können und da waren Taschenbücher sowie Magazine, die am Strand gelesen werden konnten. Auch heute noch nutzen wir den Urlaub, um in entspannter Umgebung unsere Bücher und Magazine zu lesen aber im Unterschied zu früher laden manche von uns diese bereits auf eBook Reader oder iPad und ersparen uns damit viel Gewicht.

Die Gewohnheiten des Erzählens, Schreibens und Lesens sind gleich geblieben. Verändert haben sich hingegen Form, Medien und Formate. Die Ansichtskarte wurde durch Facebook & Co abgelöst und die gedruckten Bücher durch eBooks. Dabei sind die elektronischen Bücher aber keine 1:1-Abbildung ihrer gedruckten Vorgänger, sondern bieten ein Potenzial an neuen Möglichkeiten.

Die eBooks bieten den Autoren und Lesern eine Reihe von neuen funktionalen wie sozialen Möglichkeiten:

  • Real-time Update: die eBooks können jederzeit über das Web auf den neuesten Stand gebracht bzw. verändert werden.
  • Kontextuelles Schreiben und Lesen: Texte und Bilder können mittels Hyperlink mit anderen Texten und Bildern bzw. weiterführenden Informationen verknüpft werden.
  • Social Application: Bücher können mittels Hyperlinks und Social Media Integration gemeinsam mit dem Netzwerk geschrieben und gelesen werden, was vor allem für Führer und Sachbücher interessant ist.

Vor dem Hintergrund dieser Möglichkeiten stellt sich dem interessierten Betrachter [Autor, Designer, Verlag] die Frage, wie ein eBook-Format tatsächlich gestaltet werden kann, um die Möglichkeiten des transportierenden Mediums [Tablet, eBook Reader] bestmöglich auszunutzen. Zunächst wollen wir diesbezüglich in Teil 2 einige Hypothesen über die Wissensvermittlung und das Kommunikationsverhalten von morgen formulieren.

 

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ePub Bücher am Kindle lesen

eBooks haben viele tolle Funktionen und Möglichkeiten im Vergleich zu ihrem Bruder aus totem Holz. Das Lästige an den eBook ist aber, dass es mehrere Formate und viele eBook Reader gibt. Nicht immer sind die Formate kompatibel und die verschiedenen eBook Reader interpretieren die Steuerungsanweisungen in den Buchdateien unterschiedlich. In der guten alten Welt des Papiers war das einfacher.

Grundsätzlich basieren die meisten eBook Formate auf der Hypertext Markup Language (HMTL bzw. xHTML). Das "x" vor dem HTML bedeutet, dass sich das HMTL an die Spezifikationen der Extensible Makup Language (XML) halten. XML ist die Grundlage der modernen Publikation, weil sie eine Normierung der Meta-Daten darstellt. Es sind genau diese Meta-Daten, aus denen u.a. die eBook Reader ihre Instruktionen beziehen. Moderne Textverarbeitungs- und Publikationssysteme wie MS Word oder Adobe InDesign basieren (mehr oder weniger) ebenso auf XML wie das ePUB-Format. ePUB ist ein offener Standard für eBooks, der u.a. auch von Sony, Apple und anderen Herstellern und Anbietern von eBooks bzw. eBook Readern genutzt wird. Auch die meisten gemeinfreien Bücher basieren auf XML und ePub. So setzt das Projekt Gutenberg ebenso auf XML und ePUB wie Google Books.

Neben dem offenen ePUB-Format steht eigentlich nur das hauseigene, proprietäre Kindle-Format [.mobi, .azw] von Amazon. Zwar basiert auch das Kindle-Format auf (x)HTML, kann aber trotzdem ein eBook im ePUB-Format nicht direkt lesen. Zu diesem Zweck muss das ePUB-Format nochmals in das Kindle-Format konvertiert werden. Das ist grundsätzlich eine sehr einfache Übung, da das ePUB-Format sehr sauber ist - vor allem, wenn eine mittels epubcheck validierte Datei konvertiert wird. Die Konvertierung kann z.B. sehr einfach über die eBook Management Anwendung CALIBRE durchgeführt werden. Aber auch die Digital Text Platform [DTP] von Amazon konvertiert ePUB Bücher in Richtung Kindle-Format. Letzteres ist auch für Autoren interessant, die ihre Bücher im ePUB-Format entwickelt haben [also z.B. mit Apple iPage oder Adobe InDesign].

So gut, so einfach, so schön. Leider steht in der Praxis aber oft der DRM-Kopierschutz der ePUB-Bücher einer Konvertierung entgegen. DRM-ePUBs sind nicht [so einfach] konvertierbar. Ohne DRM sollte aber auch dem (x)HTML-ungeschulten Leser mittels CALIBRE eine Konvertierung von ePUB in Richtung Kindle gelingen.

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Online Publishing - epubli versus Create Space [ein Vergleichstest]

Wir haben in Teil 1 dieser kleinen Serie begonnen, darzulegen, welche Möglichkeiten es für einen Autor gibt, seine Bücher zu verkaufen und welche Voraussetzungen es dafür gibt. Dabei haben wir zunächst das Amazon Umfeld betrachtet.

Heute wollen wir uns epubli, die europäische Antwort auf Amazon’s Tochterunternehmen Create Space [das wir in Teil 1 vorgestellt haben] ansehen und die beiden Angebote aus Sicht eines Autors bewerten.

Das zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zählende epubli funktioniert grundsätzlich ähnlich wie Amazon’s Create Space und versucht, Print-on-Demand [PoD] mit Vertriebs- und Verlagsansätzen für Indie Autoren und kleinere Verlage zu verknüpfen. Epubli hat an sich selbst den Anspruch erhoben, die führende Publishingplattform in Europa sein zu wollen. Die Plattform stellt Autoren die Möglichkeit zur Verfügung, das Buch in den verschiedensten Verkaufskanälen listen zu lassen - inklusive Amazon Marketplace und Amazon.de [wie Create Space]. Im Bereich der Vertriebskanäle bieten beide Plattformen ähnlich breite Möglichkeiten, wenn auch zu sagen ist, dass Create Space hier eine Spur besser und professioneller aufgestellt ist. Aber das hat natürlich auch damit zu tun, dass die Mutter Amazon über knapp 15 Jahre Erfahrung im Online-Buchbereich hat.

Wir haben festgestellt, dass die Bedienerfreundlichkeit bei epubli und Create Space vergleichbar gut sind. Bei Bedienerführung, Verständlichkeit, Online-Kalkulation bzw. Preisrechner bleibt bei beiden Publishing-Plattformen wenig zu wünschen übrig. Auch hinsichtlich Community Gestaltung mit Forum und Blogs sowie der Social Media Integration bzw. Präsenz sind beide gleichauf.

Ein Vorteil von epubli gegenüber Create Space ist, dass dem Autor auch die Bindungsvariante Hardcover angeboten wird, was zwar sehr teuer aber doch in dem einen oder anderen Fall wünschenswert sein kann. Der absolute Nachteil ist der Preis: bei dem von uns als Bezugsreferenz genommenem Taschenbuch mit reinem s/w Druck, Softcover und 106 Seiten war der von Create Space errechnete Mindestpreis € 1,69 [Bezugspreis für den Autor] und der von epubli € 7,35 [Bezugspreis für den Autor]. Dieser Unterschied von knapp € 5,60 schlägt natürlich voll auf die Spanne des Autors. Bei dem von uns angesetzten Kaufpreis von € 9,99 bleibt dem Autor bei Create Space € 8,4 und bei epubli knapp € 2,6. Das ist ein wirklich enormer Einkommensunterschied und ein absoluter Nachteil von epubli. Autoren müssen hart um ihr Einkommen kämpfen. Hier hat Create Space von den Skalenvorteil eines großen Marktes [USA bzw. englischer Sprachraum].

Ein wirklich toller Vorteil von Create Space liegt darüber hinaus darin, dass es ein tolles Programm zur Gestaltung der Buchumschläge gibt. Dieser Bereich ist bei epubli noch entwicklungsbedürftig.

Was hingegen bei epubli gefällt, ist die Möglichkeit, das Buch auch gleich in einer eBook Edition in den epubli Shop zu stellen. Leider bleibt epubli dabei [noch] stehen und bietet keine Möglichkeit, das Buch auch in anderen eShops listen zu können. Bei Create Space hingegen muss man das eBook über die Digital Text Platform [DTP] separat zum Listing stellen und hat dann die globale Amazon Plattform für den Verkauf. Aber auch bei Amazon DTP gibt es keine Möglichkeit, das eBook auch in anderen eShops zu listen. In diesem Fall hat der Autor seine eBook Strategie generell zu überdenken. Das Thema der eBook Publikations-, Distributions- und Marketingstrategie folgt im Laufe unserer kleinen Serie aber später mehr.

Fazit: epubli hat ein, für europäische Verhältnisse durchaus erfreulich hohes Niveau erreicht aber der Preis bzw. die Kosten sind nicht akzeptabel!

 

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Slowcooking - eine schönes neues eBook [enriched book]

Wir produzieren und versenden bereits seit einiger Zeit ein interessantes PrintBuch, das sich toll verkauft: Slowcooking – Crockpot kochen: Die neue Art des Kochens  von Gabriele Frankemoelle und dem Pressel Publishing Verlag. Das Buch war vom Konzept weg seiner Zeit voraus, weil es

 

  • gemeinsam mit einer Webplattform gemacht wurde
  • auf crossmediale Verwertung von Content abgestimmt war und
  • im Print-on-Demand produziert wurde.

Ein kleines aber sehr erfolgreiches Referenzprojekt mit dem die Grenzen des technisch Machbaren und des marketingmäßig Umsetzbaren ausgelotet wurden. Als Partner des Autors Gabriele Frankemoelle und des Verlages Pressel Publishing haben wir viel Spaß mit diesem Projekt gehabt. Die Kreativen des Verlages haben sich bei dem Buch wirklich (!) ausgetobt und ein Layout geboren, das extrem anspruchsvoll ist: Fotos gemischt mit Zeichnungen und Skizzen. Alles, was InDesign so hergibt und sich sehr einfach in das PDF-Format exportieren lässt. Ein sehr stimmiges Printprodukt eben. Aber kaum geeignet für ein typisches eBook, das sich an den Möglichkeiten von einfachen HTML, eBook-Formaten und eBook-Technologien zu orientieren hat. Da scheitert auch das Amazon Plugin für InDesign.

 

Wir haben das Buch aber zum eBook umgebaut und uns dabei [vielleicht] selbst übertroffen. Das layout-technisch höchst anspruchsvolle Buch von Gabriele Frankemoelle haben wir in mehreren Konvertierungs- und Überarbeitungsschritten binnen 2 Tagen zu einem hochdynamischen eBook umgebaut. Die grafischen Elemente wurden teilweise aus der Printvorlage übernommen, und neu arrangiert. Texte mittels Hyperlinks dynamisiert. Das eBook soll in den Formaten EPUB und Kindle auf den wichtigsten Verkaufsplattformen erscheinen. Aber alleine zwischen dem Amazon Kindle eBook-Reader und der Kindle App sind schon so himmelhoch jauchzende Unterschiede [Farbe, Format, Größe etc], dass es nicht einfach ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Aber wir behaupten, dass wir das geschafft haben. Unsere Werkzeuge: Adobe InDesign, Adobe Acrobat Professional, Amazon InDesign Plugin, MS Word, HTML Editor, Calibre und Smashwords. Unser Aufwand: rund 40 Personenstunden [basierend auf der Druckvorlage].

 

Leider hat Amazon einige Kindle-Features noch nicht für die Allgemeinheit bzw. für Europa freigegeben und damit unser Streben nach Perfektion eingedämmt. Gerne hätten wir das eBook noch mit audiovisuellen Inhalten angereichert aber die sind in der Beta-Version noch nicht allgemein freigeschalten. Ebenso stört, dass der Webzugang des Kindle in Europa derzeit noch sehr eingeschränkt ist und daher die Hypertextfähigkeit des eBooks sehr beengt. Trotzdem ist das Buch ein Ereignis. Ansehen, testen und Feedback bitte.

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Christoph Heidt: ein Autor sucht erfolgreich neue Wege

Das Projekt, ein Buch über Genuss, Ernährung und Gesunde Lebensführung zu schreiben, hat Christoph bereits 2008 mit dem Verlag Pressel Publishing gestartet. In diesem Jahr erschien auch die erste Ausgabe des Buches Genussvoll Leben [hier zu lesen auf issuu und hier zu kaufen auf Amazon]. Das Buch erschien in einigen Sprachen und wurde in den USA ebenso verkauft in wie UK oder Litauen [hier die englische Version Savour The Pleasures of Life! auf issuu].

 

Christoph Heidt ist hauptberuflich Marketing Manager und Produkt-Scout bei VOM FASS, ein traditionsreiches Unternehmen, das mit wertvollen Ölen und Essenzen handelt. Vor Jahren hat VOM FASS damit begonnen, eine weltweite Franchisekette aufzubauen. Heute hat das Familienunternehmen eine [beinahe] weltweite Präsenz – in Asien und USA ebenso wie in Europa. Nur Afrika fehlt derzeit noch. Die Geschäfte findet man an noblen Plätzen wie im Harrods in London ebenso wie in etwas entlegeneren Orten wie im deutschen Dachau.

 

Das Besondere und somit Alleinstellungsmerkmal von VOM FASS ist, dass man ausschließlich mit hochwertigen Ölen und Essenzen handelt und diese durch die Art des Lagerns und Handelns auch noch veredelt. Die wertvollen Flüssigkeiten werden ausschließlich in Holzfässern in die Geschäfte geliefert wo sie von den Kunden in gekaufte oder mitgebrachte Behälter gezapft werden können. Vom nativen Olivenöl extra BIO mit dem klingenden Namen Don Carlos über das unverschämt teuere, weil wertvolle Nachtkerzenöl BIO bis hin zu frischen Fass-Weinen [ohne Sulfidzusatz und daher mit „Kein-Kopfweh-Garantie] und erlesenen Whiskys im Fass. Alles wird frisch gezapft und ohne unnötige Verpackung verkauft. Die perfekte Symbiose aus Qualität, Genuss und ökologischer Nachhaltigkeit.

 

Die weltweite Präsenz zwwingt Christoph Heidt eine intensive Reisetätigkeit ab. Es verbringt mehr Zeit in Flugzeugen und Hotels als zu Hause. Auf seinen Reisen hat[te] der die Gelegenheit die Ernährungs- und Genussgewohnheiten der verschiedensten Kulturkreise und Regionen ebenso zu erfahren wie deren allgemeine Lebensgewohnheit. Als passionierter Connaisseur ist Christoph ständig auf der Suche nach neuen Produkten und Produzenten und versucht, deren Produkte auf weltweite Basis zu stellen. Er ist daher eine Art Genuss- und Spezialitätenbotschafter. Abseits des kulinarischen Genusses ist Christoph ein Extremläufer, der wohl kaum einen Marathon auslässt und schon auch einmal bei einem 100-Kilometer-Lauf mitmacht bevor er wieder ins Flugzeug steigt. Christoph ist der lebende Beweis, dass Genuss, Ernährung und Gesundheit keine Widersprüche sind.

 

Christoph hat seine Erfahrungen 2007/2008 in Genussvoll leben! dargelegt. Seither hat sich aber die Welt verändert und auch die Art des Buchschreibens. Daher wurden wir gebeten, die Konzeption des Buches komplett in Richtung Crossmedialität und Interaktivität zu überarbeiten und ein entsprechendes eBook neben das gedruckte Buch zu stellen. Ziel ist es, die potenziellen Leser über Social Media [Blogs, Twitter, Facebook etc] in die Entwicklung des Buches einzubinden, sich von ihnen inspirieren zu lassen aber gleichzeitig Mundpropaganda 2.0 für das Buch zu betreiben. Daher bringen wir das Buch in einer neuen, crossmedialen Edition heraus und damit auch als eBook. Letzteres wird über Amazon Kindle ebenso vertrieben wie über Smashwords und damit über alle wichtigen eBook-Verkaufsplattformen. Das eBook wird als enriched Book erscheinen und mehr sein als eine 1:1 Abbildung des gedruckten Buches. Vielmehr ist es eine logische Erweiterung zu den Social Media Plattformen und entsprechend verlinkt bzw. multimedial angereichert [Werkzeuge: Adobe InDesign CS5, Calibre, HTML Editor, Word]. Zu diesem Zweck haben wir für Christoph eine komplette Social Media Plattform aus Blog [Christoph’s Notes], Twitter, Facebook, Flickr etc aufgebaut. Das eBook ist als interaktives und lebendiges Medium positioniert und wird der Dynamik des Themas entsprechend [Ernährung, Genuss und Gesundheit] regelmäßig einem Update unterzogen. Auch werden im Rahmen einer VOM FASS Edition regelmäßig neue Rezepte, Spezialitäten und Anwendungen publiziert. Die Inputs dafür holen wir uns von Christophs Blog, wo er über seine Erfahrungen und Eindrücke berichtet – und aus den Kommentaren dazu.

 

Bereits der erste Blogbeitrag, der heute vormittags erschienen ist und über einen starken kulinarischen Eindruck aus Barcelona berichtet [Titel: About Pleasure] konnte einen kleinen Rekord verzeichnen. Binnen weniger Stunden hatten sich bereits mehrere hundert Leute, den Beitrag angesehen. Und das obwohl Christoph ein kompletter Novize und der Blog erst einige Stunden alt ist. Da werden einige altgediente Blogger neidisch werden.

 

P.S.: das englische eBook wird in der zweiten Oktoberwoche online stehen und die deutsche Version gegen Ende Oktober.

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eBooks: der Siegeszug des [neuen] Lesens

Über einen hoch interessanten Beitrag des von uns sehr schätzten Blog von lesen.net haben wir eine von Harris Interactive durchgeführte Studie zum Thema eReader, eBooks und damit zusammenhängende Verhaltensmuster gefunden. In dieser, im August 2010 durchgeführten repräsentativen Studie (Details zur Methodologie sind angegeben) wurden insgesamt 2.775 US-Amerikaner zum genannten Themenbereich befragt. Das Ergebnis der Studie in Kürze:

Verbreitung der eBook Reader

  • bereits 8% der US-Amerikaner haben einen eBook Reader (also wohl rund 20 Millionen!)
  • weitere 12% geben an, dass sie sich wahrscheinlich in den nächsten 6 Monaten einen eBook Reader kaufen werden.
  • In absoluten Zahlen wären das dann weitere 30 bis 35 Millionen und in Summe dann also rund 50 Millionen eBook Nutzer [ergibt bereits ein attraktives Marktpotenzial

Lese- und Kaufverhalten der eBook Besitzer

  • die eBook-Besitzer lesen deutlich mehr als die Papierbuch-Leser und
  • geben mehr Geld für Bücher aus als ihre Papierfreunde 

Wir empfehlen die Lektüre der Studie und finden darin unsere eigenen Erfahrungen wieder. Seit wir mit Kindle und iPad lesen [speziell Fachliteratur] kaufen wir mehr Literatur wobei dank etwas niedrigerer eBook-Preise das dafür benötigte Budget nicht linear ansteigt. Resümee: sowohl das digitale Publizieren [siehe unseren Beitrag] wie das digitale Lesen lassen sich nicht aufhalten.

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Daten von Issuu: digitales Publizieren lässt sich eben nicht aufhalten

Trends werden im allgemeinen von smarten Analysten oder erfahrenen Marktforschern prognostiziert und verfolgt. Der Trend zum elektronischen Lesen und Publizieren bzw. zum eBook wird bereits seit Jahren von der denkenden Zunft herbeigeschrieben. Aber erst sein der letzten Generation des Kindle bzw. seit dem iPad scheint aus dem Trend eine tatsächliche Entwicklung geworden zu sein.

 

Die beeindruckenden Zahlen dafür liefert die digitale Publishing-Plattform issuu. Das US-amerikanische StartUp, das erst seit 2007 online ist wächst kräftig. Bereits mehr als 250.000 neue Publikationen werden pro Monat veröffentlicht und von mehr als 33 Millionen Menschen gelesen. Dass dabei rund 2,4 Milliarden Page Views erzeugt werden macht issuu zu einer der stärksten Webseiten weltweit. Interessant finden wir, dass nach Angaben von issuu 48% der Leser aus Europa kommen und nur 24% aus den USA. Möglicherweise ein Indiz dafür, dass Europa noch in der Online-Phase steckt und noch nicht ganz im ePaper bzw. am Kindle und iPad angekommen ist.

 

Wir haben schon des öfteren über issuu berichtet und darüber, dass vor allem neuere Verlage die Plattform als ausgezeichnete Ergänzung zu ihren Printprodukten sehen [siehe unsere Berichte]. Issuu eignet sich wegen der attraktiven Vernetzungsfähigkeit hervorragend für Social Media Marketing-Aktionen. Hier vor allem die Möglichkeit, die über issuu publizierten Werke über Plugins einfach mit Blogs, Websites und Facebook zu integrieren und sich damit ein hohes Leser- und Marktpotenzial zu eröffnen. Wir haben mittlerweile die Anzahl unserer Leser auf knapp 50.000 steigern können und bereits knapp 500.000 Page Views erzielt. Für uns ein Beweis, dass issuu tatsächlich ein hoch effizientes Verlagswerkzeug ist [siehe unseren Bericht].

 

Vor allem im Bereich der Magazine scheint sich issuu einen festen Platz in der Autoren- und Verlagsszene geschaffen zu haben. Es gibt bereits Magazine, die nur mehr auf issuu erscheinen und sich dort bereits eine feste Leserschaft erobert haben. In unserem Verständnis ist issuu aber kein Selbstzweck, sondern ein Marketingwerkzeug für Verlage und Autoren, mit dessen Hilfe die Reichweite von gedruckten aber vor allem auch elektronischen Publikationen erheblich gesteigert werden kann.

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Die kulinarische Literatur hat Tradition. Von gastrosophischen Ansichten wie Brillat-Savarin’s Physiologie des Geschmacks oder Betrachtungen über das höhere Tafelvergnügen über Johannes Mario Simmels Es muss nicht immer Kaviar sein und Isabell Allendes Aphrodite – eine Feier der Sinne bis zu Mira Valensky, der kochenden  Krimihelding von Eva Rossmann lässt sich genussvoll ein  kulinarisch-literarischer Faden spinnen.  

Eva Rossmann kann wohl zur Zeit als Patin der kulinarischen Krimiliteratur bezeichnet werden. Nicht nur, dass sie in ihrer Krimireihe Mira die Handlungsstränge gerne durch gastronomische Gefilde zieht und die Krimis mit exzellenten Rezepten würzt. Sie hat im Rahmen ihrer literarischen Tätigkeit tatsächlich dermaßen Geschmack am Kochen gefunden, dass sie eine entsprechende Ausbildung absolviert hat und heute in Buchinger’s Gourmetwirtshaus Alte Schule in Riedenthal kocht.

Kulinarische Literatur führt Kopf und Magen zusammen und daher kann es gar nicht genug Autorennachwuchs geben. Wir sind der Meinung, dass es gerade in Zeiten von eBooks und iPads zu einer Neubelebung dieses Genres kommen sollte. Neuer Content für eine neue Medienkultur eben!

Daher plant die MedienFabrik in Zusammenarbeit mit der Autorenplattform youbookx und einigen Verlagen einen AutorenWettbewerb zum Thema der kulinarischen Literatur. Wir suchen dabei die besten schreibenden Köche bzw. die besten kochenden Literaten. Junge Autoren und Talente, die in der Tradition von Simmel, Allende und Rossmann kulinarische Literatur verfassen wollen. Ob Krimi, Romanze oder Kurzgeschichte ist uns egal – wichtig ist der kulinarische Bezug. Bewertet werden die Beiträge von den Lesern von youbookx. Die besten Einsendungen, so der Plan, sollen in der Folge crossmedial verlegt werden – vom gedruckten Buch bis zum eBook.

Der Wettbewerb soll vom 11. Oktober bis zur Wintersonnenwende am 21. Dezember 2010 laufen und begleitet damit den kulinarisch wohl immer spannenden Herbst ab. Die Tage werden länger und lassen den Autoren damit die erforderliche Zeit, um ihre Geschichten zu schreiben.

Wir suchen jetzt noch Ideen und Sponsoren für die Preise. Gesucht werden z.B. Restaurants, die den teilnehmenden Autoren Dinnergutscheine spenden oder Verlage, die Bücher spenden. Jeder Sponsor wird auf der Homepage von youbookx und MedienFabrik sowie auf den Werbeeinschaltungen und Partnerblogs dargestellt und kann sich so in einem der wohl interessantesten literarischen Wettbewerbe Publizität verschaffen. Gerne nehmen wir auf dem dafür eingerichteten Blog Kulinarische Literatur Anregungen entgegen.

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Wie verlage von der digitalisierung profitieren können

Eine wirklich gute Präsentation über die Veränderung der Verlagsbranche durch Digitalisierung, eBooks & Co. Vor allem finde ich den Umstand, dass die eReader bzw. ePaper den Medienkonsum insgesamt positiv beeinflussen, bemerkenswert.

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